Mittwoch, 10. Oktober 2007

Vereinigung zur Verteidigung der Menschenrechte im Iran e.V. Postfach 91 11 22 30431 Hannover Tel.: +49 511 44 04 84 Fax: +49 511 261 7376 Email: info@bashariyat.de www.bashariyat.de گزارش آماری 6 ماهه اول 1386 نقض حقوق بشر در ایران فروردین الی 31 شهریور درسال 1386 اطلاعات مندرج در اين گزارش عمدتاً مبتنی بر اخبار خبرگزاري، روزنامه و سايت های خبری متفاوت داخل کشور و برخی منابع خارج از ايران است که توسط فعالین ایرانی دفاع از حقوق بشر در اروپا و امریکای شمالی جمع آوری گردیده است. با توجه به سانسور خبری حاکم بر منابع داخل کشور و عدم انتشار و يا انتشار ناقص خبرهای مربوط به نقض حقوق بشر در ایران اين گزارش تنها منعکس کننده بخشی از موارد نقض حقوق بشر در ايران است. نفرات گزارش عنوان ردیف 736 48 اخباردانشجویی 1 104 34 دانشجو—بازجویی و احضار 2 269 5 دانشجو—جلوگیری از تحصیل 3 182 55 دانشجو---حکم صادره 4 47 19 دانشجو—بازداشت 5 46 31 دانشجو—جلوگیری ازجنبشهای فرهنگی سیاسی-اجتماعی-هنری و ... 6 15 بین المللی 7 8 اخبار رسانه ها 8 16 13 بازداشت زوزنامه نگاران 9 11 7 بازداشت رسانه ها 10 13 10 بازجویی از روزنامه نگاران 11 61 39 احضار روزنامه نگاران 12 26 24 دادگاهی روزنامه نگاران 13 26 23 روزنامه نگاران/احکام داده شده 14 31 27 اخبار فعالین سیاسی-فرهنگی و... 15 78 46 احضار فعالین.... 16 624 57 بازداشت فعالین.... 17 16 6 دادگاهی فعالین.... 18 124 57 احکام داده شده به فعالین.... 19 136 50 تازه های زندانیان سیاسی 20 228 تازه های کارگری 21 1 1 دستور بریدن اندام بدن 22 2 2 قتل مشکوک 23 176 103 اعدام شوندگان 24 7 7 اعدام شونذگان سیاسی 25 5 4 اخبار احکام سنگسار 26 3 3 اعذام شدگان سیاسی 27 143 69 اعذام شدگان 28 4086 25 تازه های اجتماعی 29 66 11 تازه های زنان 30 250054 35 زنان-بازجویی/ بازداشت/ دادگاهی/احضار/ حکم داده شده 31 14 11 کشتن مردم بدست پلیس 32 15 تازه های سرکوب مردم 33 6 5 زندانیان سیاسی مفقودالاثر 34 2 تازه های سرکوب زنان 35 134/ 2007
Campaing für 1 Millionen Unterschrift

Montag, 8. Oktober 2007

ليست اعداميان سياسی بعد از سال 1360
گزارش مصاحبه مطبوعاتی با فرزانه مهدی بیگی فعال حقوق بشر و از همکاران کمپین یکمیلیون امضاء
گزارش جلسه سخنرانی23 سپتامبر 2007 مناسبت روزجهانی صلح در شهر الدنبورک - آلمان
14 مهر 1386- امضا گرفتن بی سایه وحشت/فرزانه مهدی بیگی،آلمان حدود 8 ماه است که در کمپین یک میلیون امضا برای تغییر قوانین تبعض آمیز فعالیت می کنم. می خواهم از فعالیتم در آلمان بگویم، هر چند که دوست داشتم در ایران و در کنار سایر دوستان باشم، به همراه آنان کوچه به کوچه و چهره به چهره از قوانین بگویم، از نزدیک چهره زخم خورده زنان کشورم را از قوانین نابرابر ببینم و دردهای آنان را از نزدیک لمس کنم. آرزو داشتم در کنار آنان باشم و ببینم که می توانیم دست در دست یکدیگر و با مقاومت و مبارزه قوانین زن ستیز را تغییر دهیم. مگرقبلاً با امضاها و حمایت هایمان جان نازنین فاتحی را نجات ندادیم؟ باید باور کرد که با همبستگی و آگاهی می (...) ادامه مطلب

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Öffentliche Hinrichtung in Teheran
Erstmals seit fünf Jahren fand heute in der iranischen Hauptstadt Teheran wieder eine öffentliche Hinrichtung statt. Zwei Männer waren zum Tode verteilt worden, weil sie 2005 einen konservativen Richter ermordet haben sollen. Die Hinrichtung fand am zweiten Jahrestag der Tat am Ort des Verbrechens im Zentrum Teherans statt. Der ermordete Richter war für viele politisch motivierte stark kritisierte Urteile verantwortlich. Unter anderem hatte er den prominenten Regierungskritiker Akbar Gandschi zu sechs Jahren Haft verurteilt. Erst am Mittwoch waren in der ostiranischen Stadt Maschad sieben verurteilte Straftäter öffentlich hingerichtet worden. Allein im Juli wurden in Teheran 12 Todesurteile vollstreckt.Menschenrechtsorganisationen, Politiker und NGOs üben nun scharfe Kritik. Die im Nahen Osten tätige Hilfsorganisation WADI kritisierte heute die Hinrichtungen als "barbarischen Akt der durch nichts gerechtfertigt ist". "Mit der derzeitigen Hinrichtungswelle im Iran scheint die derzeitige Regierung die Zeit wieder zurückdrehen zu wollen und spärlichen Liberalisierungsschritte unter Präsident Khatami wieder rückgängig zu machen" kritisierte WADI-Obmann Thomas Schmidinger und forderte zugleich die OMV auf, ihre Geschäftsbeziehungen mit dem Iran zu nutzen um auf die iranische Führung mäßigend einzuwirken: "Der Iran will mit Europa Geschäfte machen. Die OMV hätte mit ihrem Deal mit dem Iran die Möglichkeit hier ihr ökonomisches Gewicht in die Waagschaale zu werfen." Einen ähnlichen Appell hatte vor Kurzem die außenpolitische Sprecherin der Grünen, Ulrike Lunacek, im Zusammenhang mit den beiden Journalisten beiden Journalisten Adnan Hassanpour und Abdolvahed "Hiwa" Botimar an die OMV gerichtet, die alljährlich gemeinsam mit "Reporter ohne Grenzen" den "Press Freedom Award", einen Menschenrechtspreis für engagierte JournalistInnen, vergibt. Die kurdischen Journalisten wurden aus politischen Gründen zum Tode verurteilt und befinden sich derzeit an einem unbekannten Ort wo ihnen Folter und Mißhandlungen drohen. WADI-Obmann Schmidinger, der erst vor kurzem Iranisch-Kurdistan bereiste: "In den kurdischen Gebieten des Iran ist die staatliche Repression wesentlich präsenter als in anderen Teilen des Landes. Aufgrund der hier sehr stark präsenten Oppositionsgruppen geht das Regime mit besonderer Härte gegen kurdische Intellektuelle vor."Seit der Machtübernahme Mahmud Ahmedinejads als iranischem Präsidenten hat sich die Praxis der Todesstrafe im Iran wieder deutlich verschärft. In diesem Jahr wurden im Iran bereits mindestens 151 Menschen hingerichtet. Vor allem in Provinzstädten werden Todesurteile immer wieder öffentlich vollstreckt. Im Iran können außer Mord unter anderem Vergewaltigung, Ehebruch, Landesverrat, Spionage, homosexuelle Handlungen und Drogenhandel mit der Todesstrafe geahndet werden.
Iran 21 Hinrichtungen an einem tag Seit Anfang des Jahres sind im Iran mehr als 120 Menschen hingerichtet worden. Weitere Nachrichten» Zwei Anwälte von Marco legen Mandat nieder» Zehn Tonnen Kokain in Mexiko beschlagnahmt Teheran (dpa) - Die Hinrichtungswelle im Iran nimmt kein Ende: In zwei Provinzen des Landes wurden am Mittwoch 21 Menschen durch den Strang hingerichtet. Die Verurteilten wurden exekutiert, nachdem das Oberste Gericht ihre Todesurteile bestätigt hatte, wie das staatliche iranische Fernsehen und die Nachrichtenagentur Fars berichteten. 17 Drogenhändler wurden demnach in der Nordostprovinz Chorassan gehängt. In Schiras, der Hauptstadt der südiranischen Provinz Fars, wurden vier Verurteilte exekutiert, die sich bewaffnete Zusammenstöße mit der Polizei geliefert hatten. Seit Anfang des Jahres sind im Iran mehr als 120 Menschen hingerichtet worden, die meisten von ihnen in aller Öffentlichkeit. Jüngste Kritik der Europäischen Union wegen der steigenden Zahl von Todesurteilen und Exekutionen im Iran hatte Teheran als «Einmischung in die inneren Angelegenheiten» zurückgewiesen. Im Iran werden Mord, bewaffneter Raub, Handel mit mehr als fünf Kilogramm Rauschgift, Vergewaltigung, Kindesmisshandlung und Gotteslästerung allgemein mit dem Tode am Galgen bestraft.